gute Texte schreiben

Gute Texte schreiben – So fangen Sie an

Gute Texte schreiben – So fangen Sie an

Was gute Texte waren, bestimmte in der Schule Ihr Lehrer. Er strich Kommafehler, schiefe Formulierungen und sprachlich Schnitzer in Aufsätzen an. Mittlerweile verlangt niemand mehr von Ihnen, sich seitenweise elaboriert über Goethes Faust auszulassen. Schreiben müssen Sie trotzdem eine Menge: geschäftliche E-Mails, Briefe an Behörden, vielleicht sogar Texte für die Website oder Social-Media-Kanäle Ihres Unternehmens. Das hat Ihnen niemand beigebracht und – glücklicherweise – zückt der Empfänger in der Regel auch nicht den Rotstift. Trotzdem möchten Sie gut texten. Denn wenn Ihrem Kunden oder Geschäftspartner gefällt, was er liest, sind Sie in Ihrer Kommunikation und mit Ihrem Business erfolgreich. Aber wie werden Ihre Texte zu guten Texten?

Es gibt eine Menge Regeln, die Ihnen helfen, gute Texte zu schreiben. Beispielsweise: Keine zu langen Sätze, aktiv statt passiv, Nominalstil vermeiden … Diese werde ich Ihnen hier auf dem Blog vorstellen.

Den Anfang mache ich mit drei grundlegenden Ratschlägen für gutes Schreiben:

 

Lesen, lesen, lesen

Lesen Sie fremde Texte aufmerksamer als üblich. Achten Sie neben der reinen Informationsaufnahme auf den Stil des Textes. Was gefällt Ihnen, was nicht? Können Sie erklären, warum? Von guten Texten lernen Sie enorm viel für Ihre eigenen. Sie bekommen ein Gespür dafür, wie Texte bestimmte Reaktionen beim Leser erzeugen.

Studienmaterial haben Sie mehr als genug: Die Website des Konkurrenten, die Newsletter in Ihrem Posteingang, die Facebook-Posts in Ihrer Timeline, das Werbemailing in Ihrem Briefkasten, die Tageszeitung am Frühstückstisch oder der Roman auf dem Nachttisch. Das alles sind Texte mit einer bestimmten Absicht. Suchen Sie sich aus, was für Ihre Zwecke interessant ist, und prüfen Sie, ob die Texte Ihren Job erfüllen. Das heißt ob sie unterhalten, informieren, neugierig machen … Ihrem Bauchgefühl dürfen Sie in diesem Fall trauen. Es geht um Ihr Empfinden als Leser. Denn sie sind die Zielgruppe der genannten Texte, Ihnen müssen Sie gefallen.

Schreiben, schreiben, schreiben

Es ist noch kein Meister … sie wissen schon. Das diese Redensart überstrapaziert wurde, ist Ihnen sicher bewusst. Falsch ist sie nicht. Denn Übung macht … sie wissen schon. Was will ich damit sagen? Schreiben Sie los. Nutzen Sie alle Gelegenheiten, die sich Ihnen bieten. Auch wenn das leere Blatt sie mitleidig anstarrt: Starren Sie zurück und zücken Sie den Stift.

Je häufiger Sie texten, desto leichter wird es Ihnen von der Hand gehen. Es muss nicht gleich die nächste wichtige Pressemitteilung sein. Beginnen Sie im Kleinen. Stellen Sie in einer E-Mail an den Kunden Ihr Unternehmen in schönen Worten vor. Gratulieren Sie Ihrem Geschäftspartner nicht nur mit einer Standardfloskel zum Geburtstag. So holen Sie mit wenig Zeitaufwand mehr aus Ihren Texten heraus.

Kritik suchen und annehmen

Es ist kein einfacher Schritt, andere um Feedback zu Ihren Texten zu bitten. Aber ein notwendiger. Wer still vor sich hin schreibt und den Text vergisst, sobald er verschickt, gedruckt oder veröffentlicht wurde, hat keine Chance besser zu werden. Auch ich musste zu Beginn meines „Texterlebens“ die Angst davor überwinden, um Rückmeldung zu bitten. Glücklicherweise ließen sich diese Korrekturschleifen nicht vermeiden, ich musste mich der Kritik stellen und meine Texte haben dadurch gewonnen.

Nehmen Sie die Kritik nicht persönlich, sondern arbeiten Sie damit. Fragen Sie für den Anfang eine Person, die auf jeden Fall mit guten Absichten kommentiert. Damit meine ich nicht Ihre Mutter oder Ihre bessere Hälfte – die finden alles gut, was wir von uns geben. Fragen Sie Freunde oder Kollegen. Beide Sichtweisen – mit dem Thema vertraut oder branchenfremd – sind für Ihre Texte bereichernd.

Aber Achtung: Nicht jeder Verbesserungsvorschlag bringt Ihren Text voran. Überlegen Sie genau, was Sie ändern möchten. Behalten Sie Ihren Stil bei. Schreiben Sie nicht gefällig, sondern treffend.

Das ist Ihnen alles noch zu allgemein? Verfolgen Sie meinen Blog weiter und erhalten Sie regelmäßig konkrete Tipps für stilistisch gute Texte. Bis dahin: Schreiben, lesen und gegenlesen lassen.

 

 

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